Zahnverlust durch Parodontitis?
Bei einer Paradontitis (frühere Bezeichnung: Paradontose) handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Es sind also nicht die Zähne selbst betroffen.
Im Verlauf der Erkrankung ist anfangs das Zahnfleisch entzündet. Es blutet schnell und schmerzt häufig. Wird die Paradontitis nicht behandelt, schreitet sie voran und führt dazu, dass die Zähne locker werden und sogar ausfallen können.
Durch Paradontitis gehen mehr Zähne verloren als durch Karies! Es handelt sich also um eine ernstzunehmende Erkrankung, die Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben kann. Studien weisen auf den Zusammenhang von Paradontitis und Infarktgeschehen, Frühgeburten und Diabetes hin.
Mit Hilfe des DNS-Sondentests auf Paradontitisrisiko können die verantwortlichen Bakterienarten identifiziert werden. Der Test ist völlig schmerzfrei und schnell durchzuführen.
